Lesen Sie hier einen sehr informativen Text zum Thema Cocktails and Cocktailmixer.

Der Artikel Cocktails and Cocktailmixer auf Webpromotion.

Cocktails and Cocktailmixer

Dinge die man zum Cocktail mixen braucht!

Barsnacks
Waren das noch Zeiten, als man sich an der Bartheke durchfuttern konnte: ein Drink, fünf Tellerchen Fischli oder Nüsse. Stammgäste bekamen sogar Oliven. Die Snacks sollten wohl Durst machen. Oder gute Laune. Oder beides. Oder den Magen füllen. Gute Idee, eigentlich. Hat der Magen was zu tun, kümmert er sich nur nebenbei und langsamer um den Alkohol. Heute verkaufen die Szene-Bars uns lieber Fingerfood. Ist auch cool. Und trotzdem: Wann sind wir eigentlich das letzte Mal in einer Bar versackt, weil wir vor lauter Knabberkram das Abwandern zum Abendessen vergessen haben? Ach ja…

Eiscrusher
Warum Eis beim Mixen unterschiedlich kalt sein muss, erfahrt Ihr auf meiner Seite. Wie groß Eiswürfel sein sollen, steht beim Punkt „Eiswürfel“. Hier geht es um crushed ice, kleine Stückchen zerstoßenes Eis, das nicht nur den Tropical Drinks die richtige Schaumigkeit und Frische verleiht. Im Eiscrusher geht’s ganz leicht: Eiswürfel rein, drehen, fertig. Wer keinen hat, sucht im Werkzeugkasten nach einem möglichst großen Hammer oder nimmt Omas Fleischklopfer aus dem Küchenbuffet: Eis in einen Plastikbeutel füllen oder in ein Geschirrtuch wickeln, draufhauen, fertig. Basic, oder?

Flaschen
Glaubt man den Profis, ist nur eine Flasche nötig, um eine Bar zu eröffnen. Stimmt aber gar nicht. Große, kleine, dicke, dünne, dunkle, helle - viele sind wichtig. In jeder Flasche steckt ein anderer Duft, ein anderes Aroma, ein anderer Geschmack. Und erst die Farben! Bunt wie Regenbögen, prächtig wie Pfauenräder. Abenteuer pur: Wohin reise ich heute? In die Karibik mit Rum? Nach good ol’ Scotland mit Scotch? Vers la France avec du cognac? Nach Brasilien mit Cachaga? Ach was, ich bleib daheim und mix mir was.

Blender
Heißt auch Elektromixer und gehört oft zum Zubehör der Küchenmaschine. Gibt es aber auch solo - und in der Profi-Ausführung, bei der der Becher mit den Zutaten von unten in den Motorblock mit angetriebenem Rührstab eingehängt wird. Die ist aber purer Luxus. Guter Ersatz: der Pürierstab und ein Kunststoffbecher. Im Blender mixt man vor allem Tropical Cocktails, die gleichmäßig püriert und schön schaumig werden sollen. Optimale Beigabe: crushed ice. Das Eis ist im Rezept in Form von Tauwasser übrigens mit eingerechnet. Fruchtcocktails erhalten damit die richtige Konsistenz.

Schirmchen
Lang ist’s her, als Oma uns in die Eisdiele einlud und wir ein Eis mit kleinem Schirmchen bekamen. Leider hatte Oma auch noch ihre Freundinnen dabei. Da haben wir das Schirmchen aus lauter Langeweile so lange auf- und zugemacht, bis es aussah wie ein Sonnenschirm nach einem Tornado über der Adria. Heute langweilen wir uns nicht mehr. Da öffnen und schließen wir unser Cocktailschirmchen, während wir der Schönen der Nacht tief in die Augen sehen. Wollen wir wetten, dass sie nicht merkt, wie nervös wir sind?

Limettenstößel
Ist im Gegensatz zu Großmutters Fleischklopfer ein neuer Bewohner der Küchenschublade. Seine Heimat: Brasilien. Seine Lieblingsfrucht: Limetten. Daher auch der Name. Er stößelt (zerdrückt, zerquetscht) aber auch Zitronen, Orangen, Pomeranzen und Minzeblätter, wenn der Cocktail das so will. Der Lieblingsschnaps vom Limettenstößel? Brasilianischer Cachaga natürlich, denn daraus wird sein (und unser) Lieblingscocktail: Caipirinha. Der Limettenstößel kann aber mehr: Der Mojito entsteht unter seiner Aufsicht. Und Mint Julep. Oder Cuba Libre. Unverzichtbar also für alle Fans von Samba do Brasil und Bacardi-Feeling.
B a r s i e b
Wird vom Profi „Strainer“ genannt. Nicht, weil die Arbeit damit so anstrengend wäre (das heißt „strain“ nämlich auf Englisch), sondern weil sich der Drink dadurch besonders gut filtern lässt (was „strain“ nämlich auch bedeutet). Der Strainer besteht aus einer nicht rostenden Stahlplatte mit kleinen Löchern, um die sich eine Stahlspirale zieht. Die passt sich dem Rührglas oder Shaker an und lässt nur die Flüssigkeit ablaufen, nicht aber das zum Mixen benutzte Eis. Und das besonders schnell und sicher. Zu Hause reicht aber ein kleines, feines Küchensieb zum Abseihen völlig aus.

Löffel
Heißt in der Barsprache »Barspoon«. Echt? Klar doch, in der Bar hat alles einen englischen Namen, selbst ein Basic-Teil wie ein Löffel. Aussehen darf er wie er will, nur der Stiel muss lang sein. So wie die Eislöffel beim Italiener. Echte Barspoons haben allerdings oben noch eine runde Scheibe, mit der Früchte, Zucker oder Minzeblätter zerdrückt werden können. In diesem Buch machen wir das aber ganz basic mit dem Löffelrücken vom Kaffee-, Tee- oder Eislöffel. Übrigens: ein Barlöffel fasst so viel wie ein Tee- bzw. Kaffeelöffel, nämlich 5 ml oder 0,5 cl.

Rührglas
Profis haben, um gerührte Cocktails herzu¬stellen, ein extra Rührglas, das in der Bar als Mixing-Glas bezeichnet wird. Basic-Fans kommen mit einem großen Becherglas aus, in das etwa 400-500 ml Wasser passen. Und so wird damit gearbeitet: das Cocktailglas (Trinkglas) bereitstellen. 3-4 Eiswürfel ins Rührglas geben, Zutaten für den Drink darüber gießen, Löffel hineinstecken, umrühren, Cocktail durch ein Sieb ins Cocktailglas gießen. Fertig.

Zitronenpresse
Frisch gepresst schmecken Zitrussäfte einfach besser. Wer wenig mixt, kommt mit der einfachen Zitronenpresse aus, für Viel-Mixer ist eine schlichte Elektropresse besser. Wenn nur die Geräte aus glitzerndem Chrom nicht so cool aussehen würden… Aber Achtung: Auch der Privat-Profi sollte nur eine Presse haben, die die Schale nicht mitquetscht. Oder er benutzt ausschließlich unbehandeltes Obst, damit keine Konservierungsstoffe mit in den Saft kommen. Übrigens: Wird viel Saft gebraucht, rechtzeitig reichlich auspressen und im Kühlschrank aufbewahren (hält 1 Tag). Vor Gebrauch durchschütteln!

Schneidbrett
Nur wir Deutschen schneiden unser Obst für den Cocktail ganz prosaisch auf dem Schneidbrett. In der American-Bar wird dagegen schnittig wie mit dem Carving-Ski auf dem »carving board« (so heißt das Brettchen auf Bar-Englisch) »gecarvt«, also geschnitzt. Damit die Fruchtstücke dann hinterher professionell oder zumindest dekorativ aussehen, wird dazu ein kleines, scharfes Spezialmesser, das vom Profi »fruit knife« genannt wird, verwendet. Uns reicht ein entsprechend großes Küchenmesser und eben ein Schneidbrett - bitte nicht aus Glas, sonst wird das Messer stumpf.

Messbecher
Cocktails lieben Genauigkeit. Weil ihre Zutaten sehr aromaintensiv sind, sollte man sich exakt an die im Rezept angegebene Menge halten, damit der Drink später auch gut schmeckt. Manche Barkeeper haben ein klasse Augenmaß und schütteln die richtige Menge aus dem Handgelenk. Die viele Praxis macht’s. Für den Laien ist das schwierig, vor allem am Anfang. Also: sorgfältig abmessen. Womit? Mit einem Schnapsglas (2 cl/20 ml) und einem exakten Messbecher mit kleinen Einheiten aus der Küche. Später kann man sich ja dann immer noch mal ein Barmaß („measure“ im Fach-Englisch) kaufen.

Eiswürfel
Für alles gibt’s eine DIN-Norm, nur für Eiswürfel nicht. Deshalb stellen wir jetzt eine auf. Der Standardeiswürfel in diesem Buch ist 2 cm lang, 1 cm breit und 1 cm hoch. Wer größere oder kleinere Formen hat, nimmt entsprechend mehr oder weniger Eis. Halbiert (dafür reicht bei wohltemperierten Würfeln ein vorsichtiger, aber beherzter Schnitt mit einem großen Küchenmesser) sind die Stücke dann etwa haselnussgroß - das ist für manche Cocktails wichtig, steht im Rezept auch immer dabei. Und fein zerkleinert kommen sie aus dem Eiscrusher.

Cocktailmixer zur nächsten Party buchen!

Zahnstocher
Wir werden jetzt nicht ins Detail gehen. Bei uns dienen Zahnstocher nicht der Sauberkeit, sondern der Lebensfreude. Denn bei uns wird damit nicht in Zähnen gepopelt, sondern Obst aufgespießt. Welches? Am besten alles. Nur nicht aus der Dose. Immer wieder top: Orangenscheibe an den Rand des Glases stecken, Zahnstocher mit einer Cocktailkirsche oder einem Obststückchen bestücken und in die O-Scheibe stecken. Hinteres Ende des Zahnstochers auf den Glasrand legen. Weniger basic, aber schön sind bunte Cocktailspießchen aus Plastik oder Glas. Wie die funktionieren? Genauso.

Shaker
Wörtlich bedeutet das Schüttelbecher und das stimmt: in diesem Becher mit Deckel werden Drinks geschüttelt. Drei verschiedene Formen gibt’s: der dreiteilige besteht aus Becher, Siebeinsatz und Deckel. Der bei Profis übliche Boston Shaker nur aus Unterteil und Deckel, da wird zusätzlich das Barsieb gebraucht. Genauso wie bei dem Shaker, bei dem ein Metall- und ein Glasbecher ineinander gesteckt werden. Letzterer ist schwieriger in der Handhabung, aber das Glas kann als Rührglas dienen. Zu Beginn reicht auch ein billiger Plastikshaker, den es fürs Mixen von Salatdressings gibt.

Strohhalme
Was haben Barfliegen mit Giraffen gemeinsam? Den langen Hals. Nur bei Giraffen ist er angewachsen, bei den Barfliegen nennt er sich Strohhalm. Deshalb beugt die Giraffe den Kopf zum Drink, die Barfliege nicht, weil sie den Cocktail durch den Strohhalm suckelt. Alles klar? Nun aber mal im Ernst. Früher, damals, in der guten alten Zeit, da wurden Drinks durch einen dünnen Halm aus Stroh getrunken. Warum? Weil es einfach Spaß machte. Und heute? Da sind die Dinger zwar aus Plastik, das Trinken daraus macht aber immer noch Laune.

Cocktailglas
Es war einmal ein schlafendes Dornröschen in einer Szene-Bar. Das wachte auf und schrie: Ich bin ein klassisches Designer-Glas und stehe sogar im Museum (was vielleicht gelogen war). Ich bin trendy, weil klassische Drinks in sind (was stimmte). Da erbarmten sich die zechenden Prinzen, ihre Damen und auch die Barkeeper. Und alle wollten wieder mit Dornröschen. Was sie wollten? Daraus trinken natürlich. Denn gibt’s vielleicht was Schöneres, als einen klassischen Martini aus dem klassischen Cocktailglas mit einer klassischen Olive zu trinken?

Zum verlinken des Berichtes über Cocktails and Cocktailmixer nutzen Sie bitte diesen Link

Ähnliche Artikel


« « Aussichten des Mobilfunkmarktes| Ferienwohnungen werden immer beliebter » »
Der Artikel Cocktails and Cocktailmixer hat folgende Keywörter: