Verbot von Markenbekleidung in Fußballstadien
Wer heute in ein deutsches Fußballstation gehen möchte muss sich vorher genau informieren welche Markenkleidung er noch tragen darf und welche nicht. In immer mehr deutschen Stadien ist mittlerweile das Tragen von bestimmten Markentextilien verboten.
In den Fußballstadien von Dynamo Dresden, Borussia Dortmund, Werder Bremen, Hertha BSC Berlin, des FC St. Pauli, des 1. FC Magdeburg sowie von Carl Zeiss Jena gilt z.B. das Verbot der Modemarke Thor Steinar.
Begründet wird das Verbot, der Modemarke aus Königs Wusterhausen, damit, dass sie von „rechten“ getragen wird.
Im Land Brandenburg, wo diese Modemarke hergestellt wird, gibt es nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg keine strafrechtliche Relevanz. Viele andere Gerichte haben mittlerweile auch entschieden, dass das Tragen von Bekleidungsstücken der Marke Thor Steinar rechtlich unbedenklich ist.
Trotz dieser Urteile erlassen immer mehr Fußballstadien in Deutschland ein Verbot der Modemarke Thor Steinar.
Wie wohl die Betreiber der Fußballstadien reagieren würden, wenn die „rechten“ auf einmal auf die Modemarken A… oder N… umsteigen würden, schließlich ist A… einer der Hauptsponsoren im Fußball. Würden die Verantwortlichen dann auch ein Verbot der Modemarke A… in ihren Stadien durchsetzen, ich denke nicht.
Auf jeden Fall sollte sich jeder Besucher eines deutschen Fußballstations, bevor er zum Spiel geht, erst einmal genau informieren ob seine die Textilmarke, welche er gerne trägt, nicht auch verboten ist.
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