Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge
Die gesetzliche Rente ist immer noch sicher, die Höhe der Rente allerdings nicht. Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung werden immer weniger Kinder geboren, die später in die Sozialversicherungssysteme einzahlen. Das bedeutet, dass die Rentenhöhe zwar inflationsbedingt steigen wird, der Kaufwert aber sinkt und die Regierung zu einer weiteren Absenkung der prozentualen Rentenhöhe entsprechend des letzten Nettoeinkommens gezwungen sein wird.
Grund genug, fürs Alter selbst finanziell vorzusorgen. Schließlich muss ab Rentenbeginn eine Lücke zwischen dem bisherigen Nettoeinkommen und der gesetzliche Rente geschlossen werden, die zwischen 30 und 40 Prozent liegen kann. Ein Teil dieser Lücke kann sicherlich durch die staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte aufgefangen werden. Für den Rest bleibt aber nur die Möglichkeit der privaten Altersvorsorge. Hierfür eignet sich beispielsweise der kontinuierliche Vermögensaufbau durch regelmäßiges Sparen in Investmentfonds. Schon ab 50 Euro im Monat können Investmentfondsanteile gekauft werden. Investmentfonds investieren das Geld der Anleger beispielsweise in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien und in andere Fonds. Der Anleger nimmt an der Wertsteigerung teil und profitiert bei thesaurierenden Fonds auch von der Wiederanlage der jährlichen Ausschüttung in neue Fondsanteile. Erfahrungsgemäß liegt die durchschnittliche Wertentwicklung von Aktien im Vergleich zu normalen Sparanlagen zwischen 5 und 8 Prozent und damit deutlich höher als bei normalen klassischen Sparbüchern oder Sparbriefen. Entscheidet man sich bei Investmentfonds als Kapitalanlage oder als Fondssparplan für Fonds mit einem höheren Aktienanteil, steigert man damit die Chancen auf noch höhere Renditen. Ein besonderer Anlagetipp für den langfristig angelegten Vermögensaufbau ist die regelmäßige Investition in sogenannte Indexfonds, da diese zu geringsten Kosten einen gesamten Aktienindex abbilden und aufgrund ihrer für den Anleger vorteilhaften Gebührenstruktur die Rendite der meisten professionell gemanagten Investmentfonds übertreffen.
Zu Rentenbeginn kann die Investmentfondsanlage dann umgewandelt werden in einen Auszahlungsfonds. Aus diesem wird dann ein monatlicher Betrag überwiesen, der dem Sparer als “Rente” zur Verfügung steht. Das Kapital wird kontinuierlich aufgebraucht, nimmt aber noch an der weiteren Wertentwicklung teil.
Zum verlinken des Berichtes über Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge nutzen Sie bitte diesen Link
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